Fotografie als Weg
„Zum ersten Mal in seinem Leben hörte er auf, sich um Ergebnisse zu sorgen und infolgedessen hatten die Begriffe „Erfolg“ und „Misserfolg“ plötzlich jede Bedeutung für ihn verloren.
Er erkannte, dass der wahre Zweck der Kunst nicht darin bestand, schöne Objekte zu schaffen. Sie war eine Methode des Verstehens, ein Weg, die Welt zu durchdringen und seinen Platz darin zu finden.
Und welche ästhetischen Qualitäten ein einzelnes Gemälde auch immer haben mochte, sie waren ein fast schon zufälliges Nebenprodukt des Versuchs, sich auf diese Anstrengung einzulassen und mitten ins Geschehen einzutauchen.“
Paul Auster · Mond über Manhattan
Lange habe ich nach den passenden Worten gesucht, um zu beschreiben, was mich zum fotografieren motiviert. Diese Zeilen aus dem Roman von Paul Auster bringen es perfekt auf den Punkt.
Photography as a Journey
„For the first time in his life, he stopped worrying about results, and as a consequence the terms “success” and “failure” had suddenly lost their meaning for him.
The true purpose of art was not to create beautiful objects, he discovered. It was a method of understanding, a way of penetrating the world and finding one’s place in it.
And whatever aesthetic qualities an individual canvas might have were almost an incidental by-product of the effort to engage oneself in this struggle, to enter into the thick of things.“
Paul Auster · Moon Palace
For a long time, I searched for the right words to describe what motivates me to take photographs. These lines from Paul Auster’s novel sum it up perfectly.